Das bei Debian noch als 4.04a ausgewiesene Debian Sourcepacket (laut RELEASE-NOTES handelt es sich jedoch um ftape-4.05 03/17/2002)
lokales TAR Archiv von ftape 4.05 (aus dem Debianarchiv welches sich mit Kernel 2.4.25 auf x86 übersetzen lässt)
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2.4.x Kernels und ftape 4.05
Kurzes Fazit: Mit dem Debian Sourcepacket welches vom ftape Maintainer im Debianprojekt gepflegt und scheinbar sehr umfangreich überarbeitet wurde ist ein erstellen von lauffähigen Modulen mit Kernel 2.4.25 möglich, ganz im Gegensatz zu den sonst erreichbaren 4.03X/4.04X Quelltextarchiven.
Für alle die nach einer Möglichkeit suchen Streamer wie die Iomega Ditto Max Reihe unter einem etwas aktuelleren Kernel zu benutzen hier ein paar Tips welche ich auf meiner Suche gesammelt habe:
Die ftape 4.04X Pakete, welche z.B. von ftp://sunsite.unc.edu/pub/Linux/kernel/tapes/ etc. beziehbar sind lassen sich mit neueren Kernels nicht mehr kompilieren, da ab 2.4.5(?) diverse Änderungen vorgenommen wurden die zu den "does not give a valid preprocessing token" bzw. "gibt kein gültiges Präprozessor-Token" Fehlern führen.
Leider werden die Quellen aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr von den Entwicklern gepflegt.
Die Floppystreamer-Nachfolger sind in Zeiten von 80GB Festplatten als Einstiegsgroesse einfach kapazitiv überholt und viel zu langsam. Nichts desto trotz bieten die kapazitiv etwas größeren Modelle eine gute Testumgebung für den einen oder anderen Versuch. Preiswerte Alternativen sind derzeit gebrauchte SCSI DAT DDS2 Streamer.
Anmerkung in eigener Sache: Sollte ein Ditto Max (Prof.) external weder mit DOS-Windows98 Treibern noch mit obigem ftape ansprechbar sein hilft es leider nicht auf die Idee zu kommen das die external version lediglich eine internal version mit FDC->Paralleladapterplatine ist. Dem ist nicht so. Anders formuliert aus der external lässt sicher leider nicht auf die schnelle eine internal version basteln. :-(
.PS ...lasse mich gerne eines besseren belehren. :-)
Konfiguration der ftape sourcen:
- Es reicht nicht nur die Binarys des akt. genutzten Kernels zu haben, es ist der gesamte Quelltext (Sourcepacket) des zu verwendenen Kernels nötig, wobei dieser vom ftape make standardmässig in /usr/src/linux gesucht wird
- Die im Kernel enthaltene ftape Version 3.x ist komplett auszukommentieren (z.B. make menuconfig).
- Als Module müssen parport und lp (Paralleldrucker) ausgführt sein. NICHT in den Kernel eincompilieren
- Die bkcpX und lp Module des Kernels dürfen nicht gleichzeitig zu den ftape Modulen geladen werden.
- EPP als Konfiguration der par. Schnittstelle scheint wirklich zwingend zu sein, wobei das vielleicht Mainboard abhängig ist.
- Der Rest wie angegeben in der FTAPE Howto.
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